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Gemeinwesenarbeit

Staatsregierung stärkt kommunale Präventionsarbeit

Flyer-Titel Beccaria

neben der Förderung werden die Kommunen auch durch die Beccaria-Fortbildung unterstützt
(© LPR)

Innenstaatssekretär Prof. Dr. Günther Schneider: „Bedarfsorientierte Prävention vor Ort und das Sicherheitsgefühl unserer Bürger stärken“

Das Kabinett hat in seiner heutigen Sitzung [29. Mai 2018] die Richtlinie Kommunale Prävention des Staatsministeriums des Innern beschlossen. Damit schafft die Staatsregierung die förderrechtliche Grundlage, um Kommunen bei der Initiierung und Etablierung von Präventionsgremien und bei der Unterstützung konkreter Projekte zur Kriminalitätsvorbeugung sowie zur Erhöhung des Sicherheitsgefühls der Bürger finanziell unter die Arme zu greifen und Anreize zu eigener Initiative zu schaffen. Im Doppelhaushalt 2019/20 sollen hierfür insgesamt 140.000 Euro bereitstehen. „Unsere Kommunen bekommen damit die Möglichkeit, wirkungsvolle und für ihre Bedarfe maßgeschneiderte Präventionskonzepte zu entwickeln und umzusetzen, um negativen Entwicklungen effektiv entgegen zu wirken und ein lebenswertes Gemeinweisen zu etablieren“, sagte Innenstaatssekretär Prof. Dr. Günther Schneider heute in Dresden. „Diese Richtlinie soll die Initialzündung für eigene weitere Aktivitäten der kommunalen Ebene sowie für ihre Vernetzung mit Akteuren und Sicherheitsbehörden vor Ort sein“, sagte Schneider. Förderfähig sind beispielsweise [mehr]

Arbeitsgruppe Gemeinwesenorientierte Prävention

Damit Prävention vor Ort umfassend wirken kann, muss sie auf lokale Bedürfnisse zugeschnitten sein. Gemeinwesenorientierte Prävention will deshalb die Menschen eines Gemeinwesens, zum Beispiel eines Stadtteils, einer Kommune oder eines Landkreises, dabei unterstützen, ihre präventiven Anliegen  und Aufgabenstellungen selbst besser vertreten zu können. Subjektiv geht es um die Linderung, Verhinderung oder Beseitigung der Probleme von Menschen, die in einem definierbaren geografischen Raum leben. Im Vordergrund steht daher die Verknüpfung von sozialen Zielen mit ökonomischen, räumlichen, baulichen, ökologischen, rechtlichen und kulturellen Rahmenbedingungen.   

Der unterschiedliche präventive Handlungsbedarf in Städten, Gemeinden und Landkreisen rechtfertigt eine differenzierte Zusammenarbeit, Beratung und Unterstützung vorhandener kommunalpräventiver Gremien und lokaler Netzwerke der Präventionsarbeit.  Der Landespräventionsrat stellt sich dieser Herausforderung und hat dazu im September 2009 die Arbeitsgruppe "Gemeinwesenorientierte Prävention"  gegründet.

In einem ersten Schritt werden ab 2010 in allen Landkreisen und Kreisfreien Städten Regionalkonferenzen durchgeführt, bei denen regionale Präventionsschwerpunkte definiert und mit den Beteiligten erörtert werden. In der Folge sollen vorhandene persönliche und soziale Ressourcen aktiviert, genutzt und gestärkt werden.

Mehr über die beteiligten Institutionen erfahren Sie unter dem Menüpunkt "Mitglieder".

 

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