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UAG Junge Fahrer

Junge Fahrer zwischen 18 und 25 Jahren (statistische Grundlage) verunglücken im Verhältnis zu Angehörigen anderer Altersgruppen wesentlich häufiger. Obwohl ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung lediglich bei 9 Prozent liegt, sind sie jedoch zu 24 Prozent an Verkehrsunfällen beteiligt. Ursächlich dafür ist u. a. das Zusammentreffen typischer Anfängerprobleme mit jugendlicher Risikobereitschaft.

Fahranfänger sind im ersten Jahr nach dem Erwerb der Fahrerlaubnis am stärksten gefährdet. Daraus resultiert auch ein hohes Gefährdungspotential für Mitfahrer und andere Verkehrsteilnehmer.

In der Fahrschulausbildung steht der Erwerb der (technischen) Fahrbefähigung im Vordergrund. Die Unfallprävention und die subjektiv-psychologische Seite der Teilnahme am Straßenverkehr spielt eine eher untergeordnete Rolle. Dabei scheinen gerade diese Inhalte im Einzelfall (über-)lebenswichtig zu sein.

Junge Verkehrsteilnehmer benötigen eine Reihe von Kenntnissen und Kompetenzen, um sich mit einem Kraftfahrzeug weitgehend gefahrenfrei bewegen zu können. Dazu gehören u. a. die Fähigkeiten,

  • den Anteil menschlichen Fehlverhaltens an der Entstehung von Verkehrsunfällen einschätzen zu können,
  • die Wechselwirkung von psychischen und situativen Bedingungen des eigenen Verkehrsverhaltens zu erkennen und kritisch zu reflektieren,
  • Rücksichtnahme, Partnerschaftlichkeit und Toleranz im Straßenverkehr positiv einordnen zu können,
  • die Vorteile eines vorsichtigen, defensiven, angepassten und vorausschauenden Fahrstils zu erkennen und
  • Handlungsalternativen für gefährliche Verkehrssituationen und für Situationen, in denen gruppendynamische Prozesse zu gefährlichen Situationen führen können, zu erarbeiten.

Diesem Anliegen widmet sich die Unterarbeitsgruppe »Junge Fahrer«. 

 

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