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Demokratie-Zentrum Sachsen

Wortmarke Demokratie-Zentrum Sachsen

(© LPR)

Prävention ist Sicherheit

Jahreskonferenz Demokratie-Zentrum am 1. Juni 2017 in Chemnitz

Jahreskonferenz Demokratie-Zentrum am 1. Juni 2017 in Chemnitz
(© LKS DZ)

Aktuelle Entwicklungen und Debatten haben verdeutlicht, dass die Verteidigung von Demokratie, Freiheit und Rechtstaatlichkeit gegen Ideologien der Ungleichwertigkeit nicht nur eine dauerhafte, sondern vor allem eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung sind. Ein gewaltfreies und demokratisches Miteinander lässt sich nicht verordnen, sondern muss gemeinsam entwickelt und auch verteidigt werden. Vor diesem Hintergrund beteiligte sich der Landespräventionsrat mit einer Werkstatt zum Thema „Sicherheit und Prävention“ an der II. Jahreskonferenz des Demokratie-Zentrums Sachsen. Gemeinsam mit den Teilnehmern wurden in zwei Runden entsprechende Erfahrungen ausgetauscht und Möglichkeiten der Umsetzung des gesamtgesellschaftlichen Ansatzes diskutiert:

Ergänzend zum „Aufstand der Anständigen“ wird ein „Aufstand der Zuständigen“ gefordert. Dabei geht es einerseits um ein bürgernahes Agieren, dass das Grundvertrauen in die demokratischen Institutionen wieder herstellt. Und andererseits um die Pflicht der Bürgermeister und anderer kommunaler Verantwortlicher, sich offen an die Spitze und vor ihre lokalen Akteure zu stellen. Denn eine gemeinsame Haltung macht es populistischen Ideologien schwerer, Wurzeln zu schlagen. Ein regelmäßiger Austausch aller relevanter Akteure, Kommunikation auf Augenhöhe und eine entsprechende Vertrauensbasis ermöglichen es rechtzeitig negative Entwicklungen zu erkennen, um gemeinsam bedarfsorientierte Lösungsansätze zu erarbeiten und umzusetzen. Wichtig ist dabei vor allem, positive Beispiele selbstbewusst in die Öffentlichkeit zu tragen, um das Feld nicht denen zu überlassen, die Unsicherheit und Hass verbreiten – es geht darum die Schwarmintelligenz umzukehren.

Prävention und Sicherheit gehören zusammen, denn je besser durch Prävention die Rahmenbedingungen vor Ort gestaltet werden, desto mehr wird Radikalisierungs- oder anderen negativen Tendenzen der Nährboden entzogen und desto höher ist das Sicherheitsgefühl.

Konkret an die Anschrift beteiligten Ministerien ging die Forderung, Handlungsempfehlungen für Sicherheitskonzepte zu entwickeln, die vor allem den Kommunen und Partnerschaften für Demokratie aber auch anderen Akteuren zur Verfügung gestellt werden soll.

KORA Flyer-Ausschnitt mit Telefonnummer

(© SMS GB GI / LKS)

KORA – Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention nimmt Arbeit auf und unterstützt im Kampf gegen islamistische Radikalisierung

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten der Staatsministerin für Gleichstellung und Integration.

Logo des Programms

(© BMFSFJ)

AKTUELL:

Die Zuständigkeit für das Demokratie-Zentrum Sachsen ist vom Innenministerium (Gst. LPR) zum Sozialministerium, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, übergegangen. 

Das Demokratie-Zentrum Sachsen (DZ) dient der Bündelung und Vernetzung aller Aktivitäten von Bund und Freistaat Sachsen sowie der kommunalen Ebene im Bereich der Förderung von Demokratie und Vielfalt gegen Extremismus; zum Abbau demokratie-, menschen- und rechtstaatsfeindlicher Phänomene. Das DZ ist ein Kooperationsverbund staatlicher und nichtstaatlicher Akteure. Neben den vielen in der Präventions- und Interventionsarbeit tätigen gesellschaftlichen Akteuren, die zu einem großen Teil aus Bundes- und Landesprogrammen gefördert werden, bringen verschiedene Staatsministerien ihre jeweiligen Kompetenzen in die unterschiedlichen Bereiche und Gremien des Demokratie-Zentrums ein. Darüber hinaus können weitere gesellschaftliche Gruppierungen und Institutionen bei Bedarf integriert werden.

Das DZ bietet allen Hilfesuchenden die Angebote der mobilen und Opferberatung sowie des Aussteigerprogramms Sachsen. Wenden Sie sich an uns!

Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!".

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