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Digitale Medien

AG Digitale Medien

Mädchen auf Schulhof mit Handy

(© highwaystarz - Fotolia.com)

Zeitung, Radio, Fernsehen, Internet, Handy, Computer, … – Medien aller Art sind aus dem Leben eines jeden Einzelnen, sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich nicht mehr wegzudenken. Sie beeinflussen maßgeblich das Freizeitverhalten und den Umgang mit Informationen in einer Wissens- und Konsumgesellschaft. Der Entwicklungsprozess vollzieht sich dabei in einem Tempo, mit dem kaum mehr mitgehalten werden kann.

Cyber-Mobbing, socialcommunities, Happy Slapping, Ego-Shooter – das sind nur einige der Schlagworte, die bei Eltern und Lehrern dicke Fragezeichen hinterlassen, den Angstschweiß auf die Stirn treiben und vor allem den unterschiedlichen Wissensstand zwischen den Generationen als Problemschwerpunkt sehr deutlich machen. Unkenntnis und Unsicherheit im Umgang mit den digitalen Medien prägen die Diskussionen dazu.

Damit ist ersichtlich, dass ein ganzheitlicher und generationen-übergreifender Ansatz her muss: Kinder und Jugendliche nutzen Medien in ihrer Freizeit und verstärkt auch in der Schule. Damit sie zum einen die Chancen, die Medien bieten, effektiv nutzen und gleichzeitig aber auch vor den Risiken geschützt werden können, müssen ihnen Eltern, Lehrer, Erzieher und auch Großeltern kompetent zur Seite stehen. Medien sind darüber hinaus ein wesentlicher Bestandteil im Konzept des Lebenslangen Lernens – Medienkompetenz ist daher auch im Aus- und Weiterbildungs- sowie im Arbeitsleben von großer Bedeutung. Die Förderung der Medienbildung mit Fokus auf digitale Medien ist daher ein zentrales gesellschaftspolitisches Anliegen, dem sich die AG Digitale Medien des Landespräventionsrates unter dem Vorsitz des Sächsischen Datenschutzbeauftragten gewidmet hat.

Über einen Zeitraum von einem Jahr sollten gemeinsam konkrete Bedürfnisse der Bürger, Anforderungen aus Perspektive der Institutionen und bestehende Maßnahmen im Themenbereich digitaler Medien ermittelt und diskutiert werden.

Die Arbeitsgruppe verfolgte hierbei folgende Ziele:

  • Erstellung einer IST-Analyse der durch die beteiligten Institutionen aktuell geleisteten Arbeiten im Handlungsfeld Prävention und digitale Medien,
  • Ermittlung von Schnittstellen und möglichen Redundanzen,
  • Erhebung weiterer Präventionserfordernisse in Bezug auf digitale Medien.

Die Analyse sollte aufzeigen, mit welchen Bedürfnissen und Fragen bezüglich der digitalen Medien die sächsischen Bürger an die einzelnen Institutionen herantreten und welche Aktivitäten seitens der AG-Teilnehmer bereits angeboten und durchgeführt werden. Hierbei sollten Bedarfe offen gelegt werden, die derzeit noch keine oder wenig Berücksichtigung finden.

Der Abschlussbericht der AG Digitale Medien des Landespräventionsrates Sachsen ist ab sofort hier online verfügbar.

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